Da hat man an einigen Stellen schwer zu schlucken, auch wenn der Film sich in puncto Drastik der Darstellung sehr zurückhält. Schön aber, dass es solche Filme gibt, die es auch wagen, gemäß der Vorlage ein Ende mit Schrecken auch einfach einmal ein Ende mit Schrecken sein zu lassen. Alle, die es nicht verdienen, sterben.
Ja, seeing is believing oder so - ich konnte ja auf dem Langstreckenflug nicht davon lassen auszuprobieren, was denn an dem Film wohl so dran ist, denn schließlich hat er ja offenbar eine fast ebenso treue Fanbase wie Hannah Montana, Akne, Fips Asmussen oder die Schweinegrippe. Dafür wartet er aber auch mit den unglaubwürdigsten Charakteren auf, die man sich vorstellen kann. Nette, vegetarische Vampire, die in der Sonne glänzen. Gut, wer das hinnimmt, nimmt wohl alles hin.
Alles hinnehmen müssen ja auch die leicht angedooften High-School-Kiddies im Film, denen überhaupt nicht auffällt in welcher Weise Vampir-"Familie" Cullen komisch ist, die so leicht anämisch geschminkt durch die Gegend eiert und Superkräfte besitzt. Was ja in kleinen amerikanischen Städten so etwa auf jeden Dritte zutreffen muss. Gut, auf Plausibilität braucht man gar nicht bauen, die "Vampire" haben ja mit allem, was den historischen Vampirmythos betrifft, nur indirekt etwas zu tun, dafür soll der Film wohl den feuchten Träumen kleiner Mädchen und noch kleinerer Jungs eine Projektionsfläche bieten.
Das ist aber offenbar nur in anderen Generationsdimensionen zu denken als in solchen, denen ich beim besten Willen noch zugerechnet werden könnte. Ich kann zum Beispiel überhaupt nicht nachvollziehen, dass Kristen Stewart so eine Wuchtbrumme wäre. Gut, die ist natürlich nicht völlig misslungen, aber sie scheint mir doch aus einer Baureihe zu stammen, die man speziell für Dreizehnjährige konstruiert hat, die gerne intimrasiert wären, sich aber notgedrungen damit abfinden müssen, dass ihnen noch nichts sprießt. Immerhin hat sie noch keine Ohren-OP hinter sich, das ist ihr wohl hoch anzurechnen. Na, und über Cedric Diggory wollen wir mal gar kein Wort verlieren. Jedenfalls bin ich bass erstaunt, dass die völlige Wahrscheinlichkeitsfreiheit und Unglaubwürdigkeit der sogenannten "Liebe" zwischen den beiden, obwohl nur notdürftig durch schludrige Schauspielerei (oder eher Posing) getarnt, nicht aufzufallen scheint. Na, aber wenn's dem Publikum Pläsier bereitet ... seufz.
Mann, der Herr Tarantino, da hat er ja wieder einen abgedreht. Auf der positiven Seite gibt der Film sich überraschend ambivalent, insbesondere durch die Inszenierung der Gewalt. Ich hatte vor dem Viewing und ohne Lektüre die Befürchtung, man würde da einen Revenge-Film kriegen, in dem die Bösen erstmal richtig böse sind, damit die Guten dann hinterher richtig böse sein dürfen. Aber Quatsch.
Tja, da ich den schon auf dem kleinen Schirm sehen konnte, lange bevor er hier auf DVD zu haben sein wird, verrate ich nicht alles (hätte ich gewusst, dass das Dingen erst 2010 auf dem Markt ist, hätte ich ihn auch mit Ton geguckt, aber naja, man kann nicht alles haben). So, was soll also rein in den ersten Artikel des Jahres 2010? Woody Harrelson ist drin (als eine Art Natural Born Zombiekiller) und Jesse Eisenberg (kenne ich den???). Die beiden sind schon ein sehr ungleiches Duo, das sich in einem postapokalyptischen Amerika findet, welches von Zombies überrannt wird.
Hallo!
Gestern habe ich mir im Cinamaxx Avatar in 3D angesehen.
Die Technik funktioniert anders als bei den bisherigen 3D-Filmen, die ich gesehen hatte. Diesmal bekam man eine 3D-Brille, die aber keine Batterie hatte. Ausserdem konnte man das schöne Teil (à la Buddy Holly) nach dem Film behalten.
Für diesen Film muss man viel Zeit mitbringen. Ich betrat das Kino um 19:00Uhr, um 23:00Uhr ging ich wieder...eine halbe Stunde Werbung zum Anfang, zwischendrin eine Pause...hmm.
Sie haben witzig gesungen und Alvin hat den Mann angepupst,
und als sie getanzt haben, war es witzig.
Hallo Fans!
Gestern hatte ich die Gelegenheit Ice Age 3 im Kino in 3D zu sehen. Nach meinem Konzertbesuch bei Kraftwerk nun die zweite Möglichkeit etwas in 3D zu erleben.

Ich beginne mit den Auszeichnungen, die dieser Film erhalten hat:
Bester Film - Preis der Israelischen Film Akademie
Bester Regisseur - Preis der Israelischen Film Akademie
Bester Darsteller - Preis der Israelischen Film Akademie
Beste Darstellerin - Preis der Israelischen Film Akademie
Bester Nebendarsteller - Preis der Israelischen Film Akademie
Beste Filmmusik - Preis der Israelischen Film Akademie
Bestes Drehbuch - Preis der Israelischen Film Akademie
Bestes Kostüm - Preis der Israelischen Film Akademie
Un Certain Regard - Jury Coup de Coeur - Internationale Filmfestspiele von Cannes 2007
Besondere Erwähnung - Flanders International Film Festival
Skythischer Hirsch - Molodist International Film Festival
Spielfilm Preis - Montreal Film Festival
Publikumspreis - Sarajevo Film Festival
Publikumspreis - Warschau International Film Festival
Grand Prix - Warschau International Film Festival
Golden Eye - Zurich Film Festival
New Talent Award - Zurich Film Festival
Bester Darsteller - Europäischer Filmpreis
Bester nicht-veröffentlichter Film (in Australien) - Australian Film Critics Association Film Awards
In Ägypten ist der Film verboten worden.
Ich bin ich im Kino gewesen und habe mir Babel angesehen. Ein Film, bei dem es um das Thema "Schuld" geht". Hauptdarsteller sind Cate Blanchett und Brad Pitt. Babel beschreibt vier Geschichten, die alle (irgendwie) zusammenhängen. Das besondere am Film ist genau dies und dass man die Zusammenhänge nicht gleich am Anfang zu sehen bekommt.
Hab ich grad auf youtube gefunden. Wer war das? Die Musik ist heiss!
So! Hier mal etwas Komedykultur "von damals, als alles so viel besser war":
Vorab: Produziert wurde dieser Film bereits 1999. Warum ich erst jetzt auf ihn aufmerksam geworden bin - ich weiß es nicht.
Der eigensinnige Alvin Straight hat sich in den Kopf gesetzt seinen Bruder zu besuchen. Er ist seit 10 Jahren mit ihm zerstritten und möchte sich nun mit ihm aussprechen. Er hat kein Auto, daher fährt er mit seinem Rasenmähertrecker los. Er muss von Iowa nach Wisconsin, die Reise dauert 6 Wochen. Regisseur David Lynch lässt Straight während der Fahrzeit verschiedene Leute begegnen, auch die Technik spielt ihm manchmal einen Streich.
Der Film dauert 107 Minuten, leider hat er einige Längen. Aber was soll man auch gross zeigen, wenn jemand 6 Wochen auf einem John Deere Rasenmähertrecker unterwegs ist?
Keine echte Perle, ich gebe ihm 3 von 5 Sternen.
Es gibt Filme, die werden im Nachhinein immer besser - 8 Blickwinkel gehört zu der anderen Sorte. Ich trauere heute noch den 8 Euro nach, die ich für diesen Film verschwendet habe. Sie hatten es nicht verdient, so ausgegeben zu werden.
Til Schweiger geht mir mit seiner Näselstimme nicht selten auf den Geist. „Barfuss“ aber ließ mich in einem ähnlichen Gefühlscocktail zurück wie weiland „Lost in Translation.“ (s. dazu: http://www.mindthecrap.de/node/22) Die Welt, in der sich die ProtagonistInnen in beiden Filmen bewegen, ist ein wenig ver-rückt. Keine Parallelwelt wie in Phantasyfilmen, aber eben ein wenig „off-track.“ Gerade soviel, dass die Geschichte noch glaubhaft wirkt und trotzdem nicht von dieser Welt.
Til Schweiger, Bill Murray, Johanna Wokalek und Scarlett Johannson spielen in dieser Welt Menschen, die wirken als wären sie nur ZuschauerInnen ihres eigenen Lebens. In ihrer Hilflosigkeit, in der Überraschung über die Beziehung, in die sie hineingeraten, und in der Notwendigkeit zu improvisieren, haben die Figuren ihre Parallelen. Sie agieren die Erkenntnis aus, dass Leben nur ein durchökonomisiertes, ge - und verplantes Existieren ist, wenn kein Raum für Überraschung, Sehnsucht und Phantasie bleiben.
Der gespielte Witz, Fips Asmussen (z.B. „Witze am laufenden Band 1 & 2“, „Eine Mütze voller Witze“ etc.), Otto Waalkes – Humor ohne doppelten Boden und ohne Aufklärungsimpuls gehören fest zur deutschen Humorkultur. Wie bei den Heimatfilmen seit den 50ern wohnt dieser Art des Humors durchaus etwas Trotziges inne: „wir haben jetzt zwei Kriege verloren und dazwischen war auch nicht so doll – aber man muss doch auch mal lachen / sich amüsieren / abschalten dürfen.“
In dieser Linie betrachtet hat 7 Zwerge etwas rührend Bundesrespublikanisches
Kleinstadtidylle, Großstadtskeptizismus, der alte Adel, der neureiche Geldadel, der grantige Patriarch vor Ort mit geheimnisvoller Vergangenheit, der Dorfidiot, das ältere Ehepaar, die hängen gebliebene Dorfschönheit, der ängstliche Kleinbürger, die gut integrierten Ausländer und schließlich der jugendliche Draufgänger – daraus könnte man einen prima Hunsrück-Tatort oder einen Heimatfilm machen. Im amerikanischen Kontext wird daraus ein Western oder eben „Cars“.
Das kritische linke Augenlid fängt ob der Story manchmal nervös an zu zucken. OK, geschenkt: die Globalisierung und Jugendwahn, die hier mit dem Rennzirkus symbolisiert werden, sind verdammungswürdig und meinetwegen auch menschenverachtend. Aber ob man gleich die „guten“, alten Zeiten – hier in Gestalt der 50er Jahre – wiederaufleben lassen muss, das sei doch mal stark hinterfragt. Eine nur nostalgische Vision ist keine Vision mehr.
Wenn bei „Cars“ die Route 66 und die Midwestern-Pioniermentalität heraufbeschworen wird, mögen wir einfach nicht gerne überlegen, welche Geister sich dann gleich mal mit beschwören lassen. Einen wie auch immer gearteten „schwarzen“ oder „asian-american“ Charakter (fragt mich nicht wie man das bei einem Auto hinkriegen soll), sucht man jedenfalls schon mal vergebens. Ach doch: die nächtlichen Autobahnrowdys sind drei gepimpte Autos: ein amerikanisches Hotrod (eher Typ „Mitläufer“) und zwei Fahrzeuge eindeutig japanischen Designs. Denn mal Prost! Immerhin heißen die beiden Autos trotz Disneysierung von Pixar nicht „Pearl“ und „Harbour“.
Nun gut, genug der Mäkelei. Schaut man vorher 1 Stunde „DSDS“ und / oder „Big Brother“, so kann man dem Appell von „Cars“ an Freundschaft, Miteinander und zu sich selbst stehen durchaus was abgewinnen. Außerdem bekommt „Pixar“ von mir immer noch einen Vorschussbonus wegen der Affinität zu „Apple“, den wirklich guten Filmen und den Verdiensten um den animierten Film an sich.
Hier nun ein halber Artikel zum Film "walk the line" mit Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon. Ich mag die Musik - manchmal. Ich mag aber diesen Film! Leider habe ich es nur bis zur Hälfte geschafft, er dauert sportliche 130Minuten. Aber ich mag die Schauspieler, die -vielleicht auch mit Hilfe der guten Musik- die Geschichte von Jahnny Cash toll erzählen! Preise hat er übrigens auch einige abgeräumt: Golden Globe 2006 Bester Film – Komödie/Musical Bester Hauptdarsteller – Komödie/Musical (Joaquin Phoenix) Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical (Reese Witherspoon) Oscar 2006 Beste Hauptdarstellerin – Reese Witherspoon außerdem waren nominiert: Bester Hauptdarsteller – Joaquin Phoenix Bestes Kostüm-Design Bester Schnitt Beste Tonmischung Übrigens gibts den Film bei amazon jetzt für unter 9 Euronen!
Einschätzung im Originalton (ich wusste schon immer, dass George Lucas clever war, ich bin nur nicht mehr die Zielgruppe). Also, hier, Minder im Nachwuchs, 7 Jahre: "In Episode I ist der Jar Jar Binks am lustigsten. Die Szene ist super, als er den Strom am Podracer anguckt, mit der Zunge berührt und die Zunge nach einem Stromschlag stumm bleibt. Eine Szene ist auch gut: die rennen durch den Wald auf der Flucht vor den Droiden. Als Jar Jar Binks Qui-Gon Jinn sieht, klammert er sich an seinen Hals - Qui-Gon Jinn muss sich dann hinlegen, weil er sich nicht mehr bewegen kann. (Manchmal sieht man aber Räder unter denen, das sieht nicht ganz echt aus). Auch gut ist, als Jar Jar Binks diese Kugel fangen will (den Gungan boomer) und so herumzappelt und sie nicht fangen kann und sie auf dem Droiden landet."
Ich weiß, dass viele Fans der ersten Reihe Jar Jar Binks nicht so ganz gerne mochten und mögen (aber Episode IV hat der betreffende Miniminder dank der Altersfreigabe 6 auch schon sehen können, ist also im Besitz von Vergleichswerten). Es scheint wohl so, als ob die Episoden I-III einfach den Sehbedürfnissen der aktuell nachwachsenden Filmgeneration angepasst sind.
...läuft gerade auf Tele 5.
21:38 Uhr Godzilla (Plastik?) läuft gerade auf das abgestürzte Raumschiff zu...oh es fliegt wieder...Plasmagranaten. Radon, so ein Vogeldingens, liegt unter einem Wolkenkratzer. Mechagodzilla liegt auch rum (Plastiklandschaft) -Marschmusik- Japaner in lustigen Uniformen, schlecht synchronisiert. "Setz die Booster auf volle Kraft!" Mechogodzilla steht wieder.
"Supermegagodzilla (wo kommt der jetzt auf einmal her?) Stand-By zu Fertigstellung! Einsatzbereit!" Wozu?, puhhh jetzt kommt Werbung. Zum Glück. Es war sooo spannend.
So. Es geht weiter. Präsentiert von 01313...
Die Cassetten sind ja eigentlich in eine Reihe mit anderen fabulösen BB-Kombinationen wie "Benjamin Blümchen" zu stellen, was den Nervtötfaktor angeht, aber der Film ist, so muss man einräumen, im Großen und Ganzen gut gelungen, was nicht unwesentlich an der schauspielerischen Leistung von Corinna Harfouch liegt. Sie stellt den sehr farblosen Ulrich Noethen und die etwas fahrige Katja Riemann deutlich in den Schatten. Sidonie von Krosigk ist als Bibi Blocksberg nicht halb so nervig wie ihr Hörspiel-Äquivalent - so schwer ist das nicht, aber das soll ihre respektable Leistung nicht schmälern. Insofern ist natürlich die negative Kritik einer anonymen Amazon-Kundin in Wirklichkeit eine Empfehlung
.
Dieser Film ist ein Hohn auf alles was mit der ECHTEN Bibi Blocksberg (und zwar die HÖrspiel-Bibi) zu tun hat. Für jeden, der die Zeichentrick-Serie und die HÖrspiele liebt wie ich, FINGER WEG von diesem Schrott!!!
Ok, den "Tipp" habe ich aus der Skandinavien-Zeitschrift "Norr", dort als schwedischer Vampir-Trash angekündigt. Komisch, eigentlich ist diese Zeitschrift äußerst seriös?
Selbst habe ich den Film noch nicht gesehen...die Bewertungen sind eher zwiespältig. Aber der Krigsveteran Evil Mastermind hat wenigstens einen Namensteil der interessant klingt,...naja, hmmm, mal sehen...
Mikrokosmos war schon länger auf der Liste der Filme die ich immer mal sehen wollte. Leider war er auch eine lange Zeit für mich nicht präsent, ich sah ihn erst jetzt wieder im Sonderangebot. Also, nicht lange gezögert und gekauft. Ohne schlechtes Gewissen, schließlich hat der Film ja 1996 in Cannes den grossen Preis der Technik gewonnen. Ich komme gleich zum Fazit: Sehr schöne , teils spektakuläre Aufnahmen z.B. aus der Perspektive einer Ameise. Klassische Musikuntermalung, so gut wie keine Audioinformation. Einfach ausgedrückt: Zwei Franzosen haben vier Jahre lang eine Wiese mit enormem technischen Aufwand beobachtet, tolle Bilder gemacht, mit Musik unterlegt und auf eine DVD gebrannt. 72 Minuten lang. Die können lang werden...
Ja, liebe ZuhörerInnen, wenn Sie jetzt schon weitergelesen haben - dann lassen Sie sich auch durch unglaublich schlechte Übersetzungen von englischen Filmtiteln nicht vom Lesen abhalten.
Im Original heißt diese Zusammenarbeit von Disney (die mit der Mickey-Mouse) und Aardmann (die mit dem Wallace und dem Gromit) "Flushed away". Damit kommen eher Assoziationen auf zu "Cast away" ("Verschollen" mit Tom Hanks).
Der deutsche Titel läßt mich an Police Academy I-IV denken oder an ähnliche Pubertätsklamotten.
Das aber hat "Flutsch und weg" nicht verdient. Es ist nicht Wallace und Grommit, es ist aber eben auch nicht nur Disney. Beide steuern ihr Bestes bei und so entsteht ein sehr amüsanter und unbeschwerter Film (... für die ganze Familie - wie es so schön heißt).
Aardmann steuert Dinge wie den feinen englischen Humour, Charakterzeichnung jenseits von amerikanischen Mittelschlichts-Klischees und einen Detailsreichtum bei, der einen auch noch bei zweiten oder dritten Mal kleine Feinheiten entdecken läßt (Tipp: wenn Roddy seine DVD für den Abend aussucht mal einfach auf Pause drücken).
Alles muss ja heute Premium sein - das Auto, das Bier; selbst der Apfelsaft bei Aldi.
Dieser Film hier ist ein Opel-Film. Nix Premium, fährt aber aber auch, und als GSI (oder OPC wie es heute so schön heißt) mit 200 PS und 18er Schlappen gar nicht mal so schlecht.
PremiumkritikerInnen auf Amazon haben den Film zu Recht für seine fehlende Tiefe im Vergleich zu seinen Vorgängern gescholten.
Auch mag es sein, dass X-Men 3 im Einzelvergleich gegen Lord of the Rings verliert. Sir Ian McKellen ist als Gandalf einfach furchteinflössender, schon allein deshalb, weil er da keinen eisernen Kinderfahrradhelm tragen muss. Magneto (so heißt sein Charakter in X-Men 3) sollte dringend eine Fashionberatung machen. Genau wie seine ganze Crew, die eher aus einem S/M Streifen zu kommen scheinen.
Famke Jansen als Jean Grey verliert ebenso das Duel gegen Cate Blanchett als Galadriel. Als Xania Onatop war sie respekteinflössender.
So steht es 0:2 gegen X-Men.
Trotzdem kann man mit ihm einen netten Abend verbringen - wie gesagt, nur eben keinen Premiumabend.