Die Band von nebenan

Die Band von nebenan
Ich beginne mit den Auszeichnungen, die dieser Film erhalten hat:

Bester Film - Preis der Israelischen Film Akademie
Bester Regisseur - Preis der Israelischen Film Akademie
Bester Darsteller - Preis der Israelischen Film Akademie
Beste Darstellerin - Preis der Israelischen Film Akademie
Bester Nebendarsteller - Preis der Israelischen Film Akademie
Beste Filmmusik - Preis der Israelischen Film Akademie
Bestes Drehbuch - Preis der Israelischen Film Akademie
Bestes Kostüm - Preis der Israelischen Film Akademie
Un Certain Regard - Jury Coup de Coeur - Internationale Filmfestspiele von Cannes 2007
Besondere Erwähnung - Flanders International Film Festival
Skythischer Hirsch - Molodist International Film Festival
Spielfilm Preis - Montreal Film Festival
Publikumspreis - Sarajevo Film Festival
Publikumspreis - Warschau International Film Festival
Grand Prix - Warschau International Film Festival
Golden Eye - Zurich Film Festival
New Talent Award - Zurich Film Festival
Bester Darsteller - Europäischer Filmpreis
Bester nicht-veröffentlichter Film (in Australien) - Australian Film Critics Association Film Awards

In Ägypten ist der Film verboten worden.

Hier geht es zur Homepage: http://www.thebandsvisit.com/

Das Polizeiorchester aus Alexandria soll in Israel zur Einweihung eines arabischen Kulturzentrums spielen. Leider verwechseln sie die Ortsnamen und landen in einer Kleinstadt nahe der Wüste Negev.

Zunächst mutet es etwas komisch an, wenn die Musiker in ihren blauen Polizeiuniformen allein in der Wüste stehen. Doch es entfaltet sich eine Geschichte voller leiser, anrührender Melancholie und mit viel Gespür für die einzelnen Charaktere und deren Schicksale.

Die große Politik scheint auf einmal ganz weit zu sein, vom Hass der beiden Völker ist nichts zu spüren.

So macht Die Band von nebenan zumindest Hoffnung auf Verständigung, wenn nicht gar Frieden. Denn ob arabische oder israelische Kultur – die Sorgen und Nöte der Menschen sind überall gleich.

Es empfiehlt sich, den Film im Original mit Untertiteln anzuschauen, denn in der deutschen Synchronfasssung bleibt nichts von den Verständigungsschwierigkeiten übrig und auch das Gefühl für die Welt des Nahen Ostens geht größtenteils verloren.

Hier gibt es ein Preview:

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